16.06.2009

Nachtkritik zum nachhören

Ein neues moers festival-Radio Format feierte dieses Jahr Premiere: In der "Nachtkritik" diskutierten fünf Besucher des moers festival jeden Tag nach dem Hauptprogramm im Radio über Musik, Künstler und ihre persönlichen Eindrücke. Die einzelnen Sendungen können Sie jetzt auf unserer Webseite nachhören.

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12.06.2009

moers festival-Magazin online

Das Festivalmagazin ist online. Mit Artikeln und Hintergrundinformationen über Programm, Künstler und musikalische Szenen. 60 Seiten zum nachlesen und Revue passieren lassen. Hier geht´s direkt zum moers festival-Magazin.


05.06.2009

Erste Pressestimmen zum moers festival 09:

"Unter Michalkes Regie hat sich das Festival in den letzten drei Jahren spürbar erholt. Wenig musste er dazu verändern. Um die leidige Nachfrage nach den Grenzen des Konzepts auszubremsen, strich Michalke bewusst jede stilistische Festlegung aus dem Festivalnamen und stärkte die Kernkompetenz des Festivals: die Improvisation. ... Michalkes Idee ist es, hier eine «Community» vorzustellen, in der nicht nur musikästhetische Fragen behandelt, sondern auch die Energieströme zwischen Musikern und Publikum neu vermessen und neue Verfahren der Verbreitung der Musik entwickelt werden. So stellt das Moers Festival den jungen New Yorker Bands Projekte gegenüber, die mit ähnlichen Communitys aus der Geschichte des Festivals verbunden sind."
(Stephan Hentz / Neue Zürcher Zeitung, 29. Mai 2009)

"Moers bleibt der Fels in der Brandung globalen Musikrauschens. Denn wo andere "Events" bei ihren Versuchen, möglichst exakt den Publikumsgeschmack zu treffen, immer stromlinienförmiger und austauschbarer werden, setzt Reiner Michalke, der künstlerische Leiter des Moers Festival, geradezu radikal auf alte Tugenden intelligenten Programmmachens. Und hat damit auch im Jahr Vier seiner Regentschaft im Schloßpark Erfolg. Sein Geheimnis: Mut zum Wagnis und konsequentes Arbeiten gegen alle Erwartungshaltungen." (Sven Thielmann, Westdeutsche Allgemeine, 02. Juni 2009)

"Atemlos ließ der Gitarrist Marc Ribot jenen Jim Morrison-Song voranstürmen, der zum Vorstoß ins Jenseitige, Unbekannte aufruft: "Break on through to the other side"! Und auch die anderen Stücke seiner aktuellen Band "The Ceramic Dog" zeugen vom mutigen, frechen Geist, mit dem Grenzen von Genres und Konventionen niedergerissen werden, eben die Pforten zum Unbekannten aufgestoßen werden- für so etwas kam die aktuelle Festival-Ausgabe mit vergleichsweise wenig großen Namen aus,bot dafür eine endlose Schar spannender Neuentdeckungen. Und es rockte gewaltig in Moers 2009. Natürlich nie ohne das ständige Hinterfragen und Weiterdenken von Stilelementen und Ausdrucksmöglichkeiten. Die Konventionen des Musikgeschäfts gehören dabei fröhlich ignoriert."
(Stefan Pieper / Neue Musikzeitung, 02. Juni 2009)

"In der Tat glichen die vier Tage diesmal einer kathartischen Erfahrung: überraschend bis genial, anstrengend und anregend, aber vor allem endlich einmal neu war das, was dort zu sehen und zu hören war .... In der schier unüberschaubaren Landschaft der Jazzfestivals hat sich Moers 2009 jedenfalls als große Ausnahme von der Regel bravourös behauptet und ein warnendes "Lasst euch nicht verführen!"-Schild in die Landschaft gesetzt. Es gelang der große Spagat am Niederrhein, nämlich einerseits die alten Querköpfe nicht zu vergraulen und gleichzeitig vielen jungen, unbekannten Talenten eine große Bühne zu bieten, auf der sie jeweils fünfzig Minuten lang ein breites Spektrum ihrer Kreativität zeigen konnten. Nach der Moers-Ausgabe 38 kann man den alten Spruch jedenfalls auch umdrehen und behaupten: "Move your head and your ass will follow!""
(Karl Lippegaus / Süddeutsche Zeitung, 03. Juni 2009)

"An den vier Tagen in Moers war das Erforschen differenzierter Ausdrucksmöglichkeiten permanent zu beobachten. Man tauchte ein in eine Welt schier unerschöpflicher Klangfantasien, geschaffen aus Musik von unterschiedlichen Teilen der Erde: vom Norden Europas über Südamerika, Japan, Korea bis nach Mali. Und natürlich den USA. ... Die amerikanischen Bands einer noch frischen Szene aus New York markierten so etwas wie einen Schwerpunkt. Damit folgte das Festival auch der langen Tradition, das gesamte Umfeld einer Community zu präsentieren."
(Martin Woltersdorf / Kölner Stadt-Anzeiger, 03. Juni 2009)

"Reiner Michalke ist das Risiko eingegangen, eine sich neu formierende Musiklandschaft - nennen wir sie Jazz oder nicht - in einem relativ frühen Entwicklungsstadium zu präsentieren. Er gewährte uns einen Blick ins Schlangenei, um Zeugen einer beginnenden Metamorphose zu werden.Moers war in diesem Jahr ein Bekenntnis zur Transformation. Ob es in dieser Hinsicht ein guter Jahrgang war, werden wir frühestens in zwei bis drei Jahren wissen. Auf jeden Fall ist es dem künstlerischen Leiter von Moers gelungen, den eingeschlafenen Jazz-Diskurs wieder anzuheizen."
(Wolf Kampmann / Frankfurter Rundschau, 05. Juni 2009)

"Mit dem deutlich jüngeren Publikum hat das moers festival ein Ziel erreicht, von dem viele Veranstalter träumen. Der Zuhörernachwuchs ist gesichert, die "Jungen" strömen zu jedem Auftritt ins Zelt, sind hungrig, wollen alles mitnehmen. Das Zelt ist voll und von dieser tollen Stimmung profitieren die Musiker. Moers hat den Umbruch geschafft, es zog ein neues Publikum an, in dem Jahr, in dem die neue Generation Jazz&Improvisation auf der Bühne stand. Reiner Michalke wird für die 39. Ausgabe an Pfingsten 2010 auf sie setzen können: Sie werden kommen, denn Moers heißt spannende, experimentierfreudige Musik hören, Weltoffenheit erleben und neben dem individuellen die Vorteile des solidarischen Lebens, einer "Community", zu sehen."
("Denzerwerk" / Stadtpanorama Moers, 03. Juni 2009)


05.06.2009

Radio Unerwartet macht weiter!

Lassen Sie sich überraschen: Improviser in Residence und Eröffner des moers festival 09 Simon Rummel geht wieder auf Sendung. Wie jeden 1. Samstag im Monat ist Rummels Radiosendung UNERWARTET am Samstag, den 06. Juni im Bürgerfunk auf Radio K.W. zu hören.
Los geht´s um 21:04. Mehr Informationen unter buergerfunk-radiokw.de


Die Träger des moers festival


Kunststiftung NRW Stadt Moers
Aktion Mensch WDR3


Die Partner des moers festival


Netzwerk Neue Musik Sparkasse am Niederrhein
Kulturstiftung des Bundes Deutsche Post
Skoda König Pilsener Pepsi
Paritätischer Wohlfahrtsverband Wellings Parkhotel


Die Förderer des moers festival


Sparkasse am Niederrhein Bundeszentrale für politische Bildung
Land NRW Initiative Hören


Medienpartner des moers festival


Jazzthetik Spex

Music Meeting Coolibri


Wir bedanken uns bei der Firma Union Getränke und dem Autohaus Minrath für ihre freundliche Unterstützung des moers festival.


Pfingsten 9.-12. Mai 2008