Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des moers festivals,

seit Anfang Dezember 2016 arbeiten mein neues Team und ich mit großer Leidenschaft daran, das moers festival 2017 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei gibt es für uns in kurzer Zeit sehr viel zu tun - trotzdem werden wir neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und wir werden dabei sicherlich Fehler machen. 

Sie helfen uns, ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch ein Ort für stil- und respektvollen Austausch bleibt.

Alle Gästebucheinträge der Vergangenheit sind wieder sichtbar - abgesehen von wenigen diffamierenden oder beleidigenden Kommentaren. Nach beunruhigenden Zeiten und einem langen Vakuum im Herbst 2016 freuen wir uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen, Anekdoten rund ums Festival...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

Update 6.4.2017: Seit heute gibt es eine neue Webseite und damit auch ein neues Gästebuch. Die alten Gästebucheinträge sollen aber nicht verloren gehen. Wir suchen nach einer technischen Lösung, die großen Datenmengen bald auf der neuen Seite wieder bereit stellen zu können.

Gästebuch Formular

Klaus S
14.01.2018 - 23:32 Uhr
Träume die leider nicht in Erfüllung gehen, French Frith Kaiser Thompson beim Moers Festival 2018 .......... Early Bird is da, das Hotelzimmer gebucht.

Beste Grüße

moers festival
11.01.2018 - 23:45 Uhr
Einladung zum Art’s Birthday am 17.01.2018 um 19.30 Uhr im Moerser Rathaus (Rathausplatz 1)

Das moers festival und das Schlosstheater Moers feiern den 1.000.055 Geburtstag der Kunst

Mit Tim Isfort am Kontrabass, Claus Arndt an der Gitarre, dem improviser in residence 2017 John-Dennis Renken an der Trompete, den Schauspielern Lena Entezami und Matthias Heße, der Dramaturgin Annika Stadler, der neuen improviser in residence 2018 und weiteren Ehrengästen wollen wir den Art’s Birthday feiern.


Der Art’s Birthday, Geburtstag der Kunst, wurde im Jahr 1963 vom französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou ins Leben gerufen und wird seitdem weltweit mit dadaistischen Kunst-Aktionen und Veranstaltungen zelebriert. Die Kunst, so Filliou 1963, sei vor einer Million Jahren entstanden und so begehen wir im Jahr 2018 den 1.000.055. Geburtstag der Kunst. Wir laden Sie ein, mit uns zu feiern!

Im Anschluss an das Programm gibt es einen Umtrunk.
Der Eintritt ist frei.

Mit herzlichen Grüßen
Das moers festival Team
Peter Weist
12.12.2017 - 20:25 Uhr
Damit auch die, die sich von den asozialen Netzwerken nicht dauernd nerven lassen wollen, doch endlich ihre persönlichen Daten in deren gierigen Schlund zu werfen, in den Genuss der guten Nachricht kommen: Lt. Meldung vom 8. Dezember sind bereits fast die Hälfte der Early-Bird-Tickets verkauft, und das in ca. 1 Woche!
Thorsten
14. Juni 2017, 19.34 Uhr

Vorschlag für die kommenden Ausgaben: Ein Rock-Act der schrägen Art am Samstagabend. Dieses Jahr Swans, nächstes Jahr die Einstürzenden Neubauten oder The Residents...?
Messiö Martin
12. Juni 2017, 17.06 Uhr

Hey Folks,
nach etlichen Tagen und Nächten des Besinnungswerdens und nach vielem Durchhören und genauem Hinhören und Nachhören des musikalischen Programms möchte ich folgendes Statement abgeben: am Ende war Geräusch (Zitat John Cage). Ist dem etwas hinzuzufügen?
Wenn immer ich meine Instrumente vor privatem Publikum (sehr oft auf diesem Festival) quälte, streichelte, herausforderte und meine Seele preisgab, andere ambitionierte und ermunterte, wurde ich oft als Spinner, unreflektierter Seiltänzer belächelt: aber ja ich war ja kein SWAN, DUB TRIO, Bill FRIESEL , Elliott Sharp oder andere Protagonisten. Leider nur ich, aber macht nix, mit mannigfaltigen Fusions haben wir genau das wiedergegeben und eigentlich schon viel früher gelebt, gespielt, gesponnen, geträumt und rausgeschrieen, was gerade diese Festival allen wieder gezeigt hat: Grenzen, vor allem innere Grenzen einzureißen, Neues wagen, keine Grenzen zu setzen, nicht immer im Alten verharren und die eigenen Blockaden überwinden.
Monologie, Dialogie Trialektik, Quadrophonie, Kakophonie, Sextepismus, Oktavgeschreie, Minimal-Maximal-Art, Surprise is Noise at its Best.
Und doch stammt alles aus der eigen Urwurzel. Und wer ein Problem hat, mal 1 Stunde für eine geniale Festival-Musik-Darbietung stehen zu müssen, dem sei gesagt: schau dir dir spindeldürren Menschlein an, die vielerorts für einen Schluck Wasser stundenlang sich anstellen müssen; wenn Menschen meinen sich bei Musikdarbietungen das Recht erlaben zu müssen sich einen Platz zu reservieren, der hat noch nicht die Menschen erlebt, die für eine Nahrungsmittelkarte bis zu vierundzwanzig Stunden anstehen müssen.
Mensch, haben wir es gut, hier in Deutschland für 24 Stunden Musik-Programm ca 100 Leute zu haben, die für uns verwöhnten Deutschen ein so grandioses Festival hinlegen. DISCUSSIONS: more Diskussion,
SWAN...mehr Schwäne geht nicht, ...................ach war das Geil, .......
Helga
11. Juni 2017, 13.40 Uhr

Hallo!
Gibt es eigentlich ein Archiv hier auf dieser Seite? Wollte gerade nachsehen wann Anthony Braxton das letzte mal gespielt hat. Finde ohnehin nicht mehr viel von den vorhergegangenen Festivals. Die Gästebucheintragungen nach dem Rückzug von Rainer Michalke habe ich wenigstens im alten Festival Blog gefunden. Fände schön hier auch die alten Festivalprogramme seit den 70ern noch sehen zu können. Das eilt aber nicht!
Christian
11. Juni 2017, 13.33 Uhr

Viele Dinge wurden hier bereits angesprochen, kritische aber auch lobende Worte. Auch ich muss ausdrücklich die Bühne im Festivaldorf loben! Wie bereits früher im Zelt konnte man auch jetzt vom Campingplatz etwas vom Festival mithören - sehr angenehm da man nicht mehr so isoliert vom eigentlichen Festivalgeschehen ist. Das Programm, klar, viel, aber das ist eigentlich kein Problem, muss man halt vorher etwas planen...Die Auswahl der Künstler war sehr gut gewählt und ich denke für jeden der Besucher war das ein oder andere Highlight dabei!
Was aber tatsächlich sehr sehr schade war - und was besonders das Festival immer ausgemacht hat: Das Frühstück bei den Morningsessions, insbesondere an der Schule hat total gefehlt!! Durch dieses Angebot konnte man wunderbar seinen Kaffee und belegte Brötchen (oder ähnliches) zu sich nehmen und sich gleichzeitig mit unterschiedlichsten Menschen über Musik und Festival unterhalten, hatte gleichzeitig im Hintergrund immer noch die Musik der Sessions... Dieses Gefühl fehlte dieses Jahr leider tatsächlich - und das ist so viel Wert, vor allem wenn man campt und so sein gemütliches, frisches und nicht ganz ungesundes Frühstück bekommt!!! Also bitte nächstes Jahr wieder irgendwie einrichten!
thom
10. Juni 2017, 10.11 Uhr

moin, moin
herzlichen glückwunsch and das tolle festivalteam. endlich ist moers wieder ein festival und keine aneinanderreihung von konzerten. kleine, durchdachte veränderungen mit großer wirkung auf die festivalatmo.
vielen dank für ein superpfingsten
Maddin Maddin
8. Juni 2017, 20.24 Uhr

Ja Sch... die Wand an,
das erste mal seit Jahren bin ich nicht dabei, und viele Jazz-Freaks geben ein Statement ab, daß ich fast heulen könnte: klar doch, ds Tim in so kurzer Zeit nicht alles und wirklich alles optimal herrichten konnte; aber gleich mit Enthaltung.. nie wieder und so einer Sch.. zu kommen ist schlicht daneben. Habe etliche Sachen mir vorher angeschaut und angehört; dass das Festival jetzt wieder mehr der Stadt gehört (leichte Aktivierung des Stadtparks..etc., ist doch geil), dass ein paar Dinge nachjustiert werden müssen: passt doch, das junge Team um Tim ist mit Sicherheit sehr lernwillig. Den allermeisten hat's gefallen und ich freue mich aufs nächste Jahr wieder life dabei zu sein. Danke Tim und Team
Uwe
8. Juni 2017, 12.31 Uhr

Das Moers Festival 2017 hat für mich gezeigt, dass es sich lohnt auch organisatorisch neue Dinge auszuprobieren.

Der Zaun vor der Halle weg: Sehr gut.
Die Bänke vor der Bühne und die Bühne in der Mitte des Raums (kennen wir aus dem Bunker Ulmenwall in Bielefeld): Sehr gut.
Die Kunstinstallationen und Veranstaltungen über die Stadt verteilt: Sehr gut.
Keine Dauer-Bongotrommler und Bufta-Beschallung vom Coktailstand: Sehr gut.
Dafür die Bühne im Festivaldorf: Sehr gut.

Die Veränderungen haben das Festival noch mal deutlich entspannt und einen neuen Charakter geprägt. Mehr Offenheit bei gleichzeitig klarem Fokus. Sehr gut.

Mein musikalisches Highlight war Frank Stanzl in der Stadtkirche. Das waren für mich bisher ungehörte Sounds aus einer Kirchenorgel. Wow! Danke dafür.

Und man muss man sich insgesamt auch mal bei der Stadt Moers und den Moersern bedanken, das sie sich für das Festival entschieden haben und weiterhin den Raum und das Geld für diese Sparte Musik zur Verfügung stellen.

Das neue Team möge sich ermutigt fühlen, weiter zu verändern und mit Traditionen zu brechen. Ich möchte gar nicht jedes Jahr genau das gleiche Festival erleben.