Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des moers festivals,

seit Anfang Dezember 2016 arbeiten mein neues Team und ich mit großer Leidenschaft daran, das moers festival 2017 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei gibt es für uns in kurzer Zeit sehr viel zu tun - trotzdem werden wir neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und wir werden dabei sicherlich Fehler machen. 

Sie helfen uns, ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch ein Ort für stil- und respektvollen Austausch bleibt.

Alle Gästebucheinträge der Vergangenheit sind wieder sichtbar - abgesehen von wenigen diffamierenden oder beleidigenden Kommentaren. Nach beunruhigenden Zeiten und einem langen Vakuum im Herbst 2016 freuen wir uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen, Anekdoten rund ums Festival...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort


Für alle Beiträge zum Thema Camping und Zeltstadt geht es hier zum CAMPING GÄSTEBUCH >>


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esgibtsie aus Bielefeld

Dienstag, 17-05-16 19:10  glaubmir(at)esgibtsie.de 

Ein riesiges Dankeschön an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben, für mich das bisher musikalisch beste Moers Festival, das ich erlebt habe.

Besonders die vielseitige Auswahl der Acts halte ich für überragend und möchte mich als regelmäßiger Gast hiermit ausdrücklich hinter die Arbeit des künstlerischen Leitern Herrn Michalke stellen. Ich wünsche mir, dass er weitermacht und diese Veranstaltung noch einige Jahre weiter entwickelt.

Das Konzert von Stian Westerhus in der Stadtkirche ist bei mir auf Platz 1 der besten Live-Konzerte ever gerutscht, Dawn of Midi läuft grade in Dauerschleife im Hintergrund und Moon Hooch war doch mal ein perfekter Schlußact für einen Moers Tag.

Einen besonderen Dank auch an Jan Klare und die Morning Sessions, die alleine sind Grund genug nach Moers zu kommen.

In Moers kann man miterleben, wozu Menschen im positivsten aller Sinne in der Lage sind, das halte ich in unseren Zeiten für einen Wert an sich, der von politischer Seite dringend substantiell unterstützt gehört, moralisch und finanziell.


Klaus S aus Iserlohn

Dienstag, 17-05-16 18:43  klaus-s1(at)gmx.de 

Mein 30stes Festival ist es in diesem Jahr gewesen, ohne Unterbrechung. Das Theater, welches immer drum herum veranstaltet wir, kenne ich seitdem. Ich kann Reiner Michalke voll verstehen das ihm der Kaffee bis Unterlippe Oberkante steht. Unter solchen Voraussetzungen kann man kein Programm planen.

Mittlerweile nervt es auch mich als Besucher. Kann doch nicht sein das man am letzten Tag des Festival nicht weiss ob es im nächsten Jahr noch stattfinden wird. In dem Hotel, wo ich und viele andere Festivalbesucher wohnen, haben wir uns natürlich bis zum nächsten Jahr verabschiedet, aber ob wir wirklich nochmal da wohnen ist unwarscheinlich.

Die Stadt Moers muß jetzt Farbe bekennen, Festival ja oder nein. Wenn ja muss dieser Zirkus aufhören, für immer.


Michael Schumacher aus Xanten

Dienstag, 17-05-16 18:30  michael.schumacher(at)mailbox.org 

Offener Brief an die Stadt Moers

Ich habe heute, am letzten Tag des Moers-Festivals 2016, der Pressekonferenz beigewohnt, auf der der künstlerische Leiter Reiner Michalke seinen Rücktritt angeboten hat. Dieser Schritt verdient allergrößten Respekt, zwingt er doch die für die Moerser Kulturpolitik Verantwortlichen dazu, sich im Hinblick auf 2017 zügig eindeutig für oder gegen den Fortbestand des Moers-Festivals zu bekennen und die Rahmenbedingungen für seinen weiteren Bestand verbindlich zu sichern.
Ein Festival, das in dieser Form einzigartig ist. Musiker betrachten es seit Jahrzehnten als Ehre, dort auftreten zu können. Das gesamte Festival-Team, angefangen von Reiner Michalke über das Orga- Team, die Technik bis hin zu den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern leistet Jahr für Jahr exzellente Arbeit und ist hoch motiviert, den Besuchern und Künstlern optimale Bedingungen zu schaffen. Der WDR und arte als Medienpartner sorgen für weltweite Verbreitung.
Würde die Stadt Moers, würden die politisch Verantwortlichen dieses Alleinstellungsmerkmal der Stadt, diese globale Marke, willentlich vor die sprichwörtliche Wand fahren, wäre dies ein Akt kulturpolitischer Borniertheit ersten Ranges.
Sicher, Kultur kostet Geld. Überall und jederzeit. Und das Publikum des Moers-Festivals ist kein Massenpublikum und war es nie. Aber Kultur ist auch ein immaterielles Gut, ist identitätsstiftend und daher selbst für eine finanzarme Kommune nicht nur in Euro und Cent aufwägbar. Abgesehen davon müsste die Stadt Moers eine siebenstellige Summe als Entschädigung an Bund und Land zurückzahlen, wenn das Festival 2017 nicht fortgesetzt wird.
Es bleibt Moers, seinen Bürgern und den treuen Festivalbesuchern zu wünschen, dass der hervorragende Ruf des Moers-Festivals durch kommunalpolitische Scharmützel nicht noch weiter beschädigt wird.

Michael Schumacher, Xanten
Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Festivals seit 2012


claudius roller aus köln

Dienstag, 17-05-16 13:08  claudius.roller(at)gmx.de 

Liebe Festival-Crew!Vielen Dank erstmal, dass wir wieder eine Ausgabe des immer noch großartigen Festivals erleben durften mit viel guter und vor Allem sehr vielfältiger Musik! Jedem gefällt dann was super und Anderes gar nicht. Gut so, dann hängt keiner in seinem Gettho!Schade immer noch die jetzige Abgeschnittenheit der Camper vom Festivalort, das war früher viel schöner. Meine Befürchtungg weiterhin ist, dass die Neuaufstellung des Festivalumfeldes (Camping-Obulus 50 Euro, weniger Flair) die jungen Leute und damit den potentiellen Nachwuchs nicht mehr anzieht, anspricht, die oft solche Musik gar nicht kennen und sie dann zum erstenmal in Moers hören! Lebensnotwendig fürs Festival!Ich kenne auch die verständliche Kritik, viel Müll, auch Lärm und Leute, die nur Party machen. Aber bitte: das macht auch lebendige Festivaltage, die in Moers auch zum besonderen Image beigetragen haben.Schlafen kann ich zuhause. Schon jetzt ist das Publikum deutlich älter geworden! Ich selbst komme seit 1982 immer und empfinde das als Verlust. Ansonsten finde ich das alles immer noch sehr gut organisiert und die Musik(Hauptsache!) ist immer wieder spannend.
Claudius,Köln


Jonathan Nagel aus Berlin

Dienstag, 17-05-16 12:58  bass(at)jonathannagel.de 

Liebes Festival-Team,
vielen Dank für ein weiteres großartiges Festival-Wochenende. Ich habe mich lange drauf gefreut, war sehr erleichtert als ich hörte dass die finanziellen Querelen vorerst überwunden sind und habe die vier Tage in Moers sehr genossen. Das Festival ist für mich persönlich auf jeden Fall eines der Highlights im Jahr und dass ich nächstes Jahr wieder komme, sodenn es hoffentlich stattfindet, steht sowieso schon klar.

Dennoch hier ein paar kleine Kritikpunkte als Anregungen zur Verbesserung, alles natürlich rein subjektiv nach meiner Meinung:

- Ich fand das Programm schlechter als zuvor. In den letzten Jahren konnte ich, wenngleich vielleicht nicht alles gefallen hat, jedem Programmpunkt etwas abgewinnen. Dieses Jahr waren meiner Meinung nach aber einige Totalausfälle dabei. Was machen denn auf einmal Gestalten wie Jeremy Flower und Jacob Collier in Moers? Da bekommt man ja den Eindruck, dem Eurovision Song Contest sollen Besucher abgeworben werden. Müssen wir nächstes Jahr etwa mit Xavier Naidoo und Justin Bieber rechnen? Und was war denn das für eine Schnapsidee, Frau Wilson eine Gitarre in die Hand zu geben? Lasst sie doch das machen, was sie gut kann!

- Ich fand es schade, dass sich die Konzerte in der Röhre mit dem Hauptprogramm überschnitten haben. Vielleicht könnte man im nächsten Jahr das zeitlich abstimmen und die Night Sessions entsprechend später anfangen lassen, oder mit dem Hauptprogramm wirklich um Mitternacht aufhören?

- Gerade bei dem ungewöhnlich kalten Wetter dieses mal war es sehr unangenehm, dass zu Stoßzeiten nicht genügend heißes Wasser zum Duschen da war. Das Warmwasser könnte man vielleicht etwas großzügiger dimensionieren.

Aber wie gesagt, alles in allem ein dickes Lob und bis nächstes Jahr!


f. f. aus nrw

Dienstag, 17-05-16 12:49  dudelgedudel(at)gmail.com 

Liebe Moers-Organisatoren!

Ein schönes Festival. Respekt, was Ihr trotz der Schwierigkeiten an Programm zusammengestellt habt, von dem mir nicht alles, aber vieles sehr gut gefallen hat. Mit Bedauern lese ich jetzt vom möglichen Rücktritt des künstlerischen Leiters. An alle Verantwortlichen: Lasst das Moers-Festival nicht untergehen!

PRO:
- das künstlerische Programm
- super Sound und Lautstärkepegel unterhalb der Schmerzgrenze!
- Campingbereich und sanitäre Anlagen dort und in der Festivalhalle
- präsenter, höflicher und nicht aufdringlicher Wachdienst

CONTRA:
- Die Budengasse hat den Charme eines städtischen Bauhofs. Wetter und Bauarbeiten am Schwimmbad waren diesmal sicher mitverantwortlich. Wer mag hier noch seinen Pfingstsonntagnachmittagspaziergang machen?


Ute Russ aus Goch

Dienstag, 17-05-16 11:57  iso.prenkautschuk(at)gmx.net 

ich verstehe da etwas nicht. michalke beklagte gestern auf der abschluss-pk die hohen flugpreise. niemand hat ihn daran gehindert, statt eines acts aus kuba z.b. michiel borstlap aus dem nahen holland einzuladen.


Ute Russ aus Goch

Dienstag, 17-05-16 11:51  iso.prenkautschuk(at)gmx.net 

Ganz überraschend kommt der Schritt nicht; die Kontroversen über die angebliche wirtschaftliche Schieflage des Festivals haben Zeit & Kraft gekostet (und höhere Flugpreise), „die ich nicht mehr bereit bin aufzubringen“.


U. Merholz aus CH

Montag, 16-05-16 12:30  ulmerz(at)gmx.net 

Hi
Grossen Dank an alle, die die Live Streams möglich machen! Für Leute, die nicht mal eben zum Niederrhein kommen können, ist das natürlich ein grosses Glück!

Zweitens ein riesengrosses Kompliment an das Kuratorium! Solche Gruppen wie Dawn of Midi und Moon Hooch ausfindig zu machen und an das Festival zu bringen, ist einfach eine grossartige Leistung. Hut ab!
Die haben mich auf jeden Fall letzte Nacht den normalen Schlafrythmus gekostet...
Grüsse aus der Schweiz
U. Merholz


Klaus S aus Iserlohn

Montag, 16-05-16 11:13  klaus-s1(at)gmx.de 

Frage an Radio Eriwan:"Ist es richtig das in diesem Jahr die Bierpreise gesenkt wurden?" Antwort:"Im Prinzip ja, im letzten Jahr mußte man für den Becher Bier 4 Euro bezahlen in diesem nur 3. Das ist eine reale Preissenkung. Alle anderen Behauptungen sind natürlich reine Propaganda."

Verarschen kann ich mich alleine.