Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des moers festivals,

seit Anfang Dezember 2016 arbeiten mein neues Team und ich mit großer Leidenschaft daran, das moers festival 2017 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei gibt es für uns in kurzer Zeit sehr viel zu tun - trotzdem werden wir neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und wir werden dabei sicherlich Fehler machen. 

Sie helfen uns, ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch ein Ort für stil- und respektvollen Austausch bleibt.

Alle Gästebucheinträge der Vergangenheit sind wieder sichtbar - abgesehen von wenigen diffamierenden oder beleidigenden Kommentaren. Nach beunruhigenden Zeiten und einem langen Vakuum im Herbst 2016 freuen wir uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen, Anekdoten rund ums Festival...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

Update 6.4.2017: Seit heute gibt es eine neue Webseite und damit auch ein neues Gästebuch. Die alten Gästebucheinträge sollen aber nicht verloren gehen. Wir suchen nach einer technischen Lösung, die großen Datenmengen bald auf der neuen Seite wieder bereit stellen zu können.

Gästebuch Formular

Rüdiger Baum
14.06.2011 - 12:42 Uhr
..das mit den besetzten Stühlen krieg ich garnicht mehr so mit, ich war schon lange nicht mehr da unten !
Vielleicht aber könnte man mal ein wenig boshaft-bissig-satirisch damit umgehen, z. B: :
kleine grüne Zäunchen um besetzte Stühle aufbauen-
die besetzten Stühle mit Gartenzwergen dekorieren-
\"Thank God- I´m a VIP\" T-Shirt an Stuhl-Besetzer
(müssen die aber für 12 000Euro kaufen)-
\"Besetzt\" Stühle einfach umdrehen
Wie auch immer- laßt uns bis nächstesmal kreativ werden!!!
P.S.: ..der Bierstand im Zeltbereich könnte ruhig ein alkoholfreise Bier im Verkauf haben !!
Daniel Bruno
14.06.2011 - 11:59 Uhr
Vom Camping, über das Gelände ansich bis hin zu den Konzerten selbst sehr gelungen! Das gestalterische Setup der Bühne war ein sehr schöner Blickfang. Die gespannten Tücher als Projektionsflächen haben ausgesprochen gut funktioniert. Zusammen mit dem Licht entstand eine sehr schöne und runde Atmosphäre. Lediglich beim Sound hat man weit vorne etwas viel Direktschall abbekommen, was, je nach Position, etwas sonderbar klang, wenn dazu noch etwas von der PA ankam. Ganz vorne kam kaum etwas von der PA an, was dann auch nicht schlimm war, da, wie gesagt, der Direktschall ausreichte.
Alles in Allem beide Daumen hoch, wir kommen nächstes Jahr definitiv wieder!
Und jetzt, her mit dem Poster (haben im Orga-Zelt leider keins bekommen) ;)
Grüße aus Stuttgart
Klaus Stritzke
14.06.2011 - 11:56 Uhr
Hallo,
ich möchte mich für die 40 Jahre Moers Festival bedanken, das beste Festival der Welt. Ich bin seit über 30 Jahren dabei und Pfingsten ist fest reserviert für Moers.
Außerdem ein Riesendank für das Konzert von Ornette Coleman am Sonntag, ich habe das ganze Jahr gehofft, dass er doch noch kommt und es ist wirklich passiert. Ich bin immer noch ganz unter dem Eindruck dieses Konzerts. Seine Linien klingen nach 50 Jahren so frisch und unverbraucht wie sonst Weniges. Was für eine unglaubliche (Lebens)-Leistung.
Auf hoffentlich noch viele viele weitere Jahre ...

Gruß,
Klaus
simon camatta
14.06.2011 - 09:34 Uhr
hallo.
es war herrlich! ich hatte als aktiver musiker sowie als zuschauer drei wunderbare tage. das gilt auch besonders für die morning sessions.
auf ins nächste jahr.
yeah!!!!! simon
Tinka Koch
14.06.2011 - 09:01 Uhr
Hallo Martin Macer,
Danke für deinen Hinweis und Rat. Wir sind alle Anfänger und freuen uns immer, wenn wir noch etwas dazu lernen können!
Best
Tinka
Martin Macer
14.06.2011 - 08:57 Uhr
Morgen allerseits.
Ich glaub\' ich lese nicht richtig: O. Coleman war da. Das habt Ihr ja fein hinbekommen. \'Early-Bird-Ticketts\' verkaufen, dann alles retour (Tickett-Rückgabe nur möglich bis vor Bekanntgabe des Programms) - und am Ende die Kundschaft nicht rechtzeitig informieren dass O.C. sich nun doch die Ehre giebt. Professionalität sieht anders aus.
Und hier die E-Mail-Adressen veröffenlichen geht schon mal gar nicht.
best. mm
Jörg Güttgemanns
13.06.2011 - 23:50 Uhr
Ich bin mal wieder ganz angefüllt und inspiriert von den Tagen mit Musik. Vielen Dank für die schöne Zeit.
Morning Sessions sind super.

Das Catering im Musikzeltbereich ist meiner Meinung nach stark verbesserungswürdig. Ich bin Mittags in Moers Essen gegangen, da 3,5 Tage schlechtes Essen nicht auszuhalten ist.

Ich würde mich freuen, wenn es eine Idee von nachhaltigem, gesunden Essen gäben würde. So dass sich die in der Musik gewonnenen Erkenntnisse weiterformen.
Philipp Spalting
13.06.2011 - 23:22 Uhr
Bravo!

Wollte ich auflisten, was mir dieses Jahr besonders gut gefallen hat, ich müsste beinahe das gesamte Programmheft abtippen. Die Acts waren musikalisch äußerst vielfältig und gleichzeitig auf einem beeindruckend konstant hohen künstlerischen Niveau. Das trifft besonders auf die jungen Kölner zu, die jeden Abend in der Röhre das Programm abgerundet haben.

Besonders am Herzen liegt mir aber die Arbeit von Angelika Niescier als Leiterin/Organisatorin/Moderatorin/Künstlerin in den Morning Sessions. Obwohl das Haupt-Festivalprogramm selten so überzeugen konnte wie dieses Jahr, finden die wirklich interessanten und ergreifenden musikalischen Momente mehr denn je im Tribera statt. Das mag zum Teil daran liegen, dass mit Ambush Party gerade mal eine Band wirklichen Free Jazz im Zelt gespielt hat, zum anderen ist es aber einfach den Möglichkeiten des Formates zu danken. Die intimen Sessions im Studio (vor allem mit Oscar Jan Hoogland und Elena Setién) waren auch dieses Jahr wieder meine persönlichen Moers-Höhepunkte. Danke Angelika!

Einen Wunsch habe ich noch. Jahr für Jahr zeichnet sich das Moers Festival nicht nur durch hervorragenden Live-Sound aus, sondern inszeniert die Musik mit sehr effektiven Licht- (Molvaer!) und vor allem Videoshows, die fast als gleichberechtigter Teil der Gesamtperformance auffallen. Trotzdem nennt nur das Festivalmagazin am Ende den Namen Bruno Tait als Verantwortlichen für \"Videodesign\". Eine etwas ausführliche Würdigung dieser Arbeit scheint mir angemessen, z.B. in Form einer Erwähnung in der Moderation oder eines kurzen Artikels im Magazin. Die Videos sind ein großer Teil des Gesamteindrucks und ich würde gern mehr darüber erfahren wie sie entstehen.

PS: Das Banner möchte ich nicht haben.
Christoph Bissinger
13.06.2011 - 22:17 Uhr
-Hauptsächlich beschäftigt mich die Frage: Was soll ich mit 16m2 Reh-Arsch machen?
-Aber zum Thema:
-Letztes Jahr fand ich die Musik eher schlecht, das Programm vorhersehbar und ein bißchen in der Sackgasse. Daher wollte ich dieses Jahr mal eine Moers-Auszeit nehmen. GOTT SEI DANK hab ich mirs anders überlegt.
-Insgesamt SUPER.
-Onlineticket: wunderbar
-Fotografengraben nach 10 Minuten räumen: wunderbar. Allerdings konnte man jetzt in den ersten Reihen tatsächlich was sehen. Dadurch wurde auch ich schändlichst zum Pulloverbesetzer. Besser wäre: nach jedem Konzert : Altkleidersammlung.
-Wieso gibts eigentlich kein Festival Tshirt?
-Pausen: anstrengend kurz , bitte mehr
-Wein gabs jetzt mal vernünftig, dafür wieder keinen Kaffee. Warum?
-Videos: die alte Bettwäsche an der Wand fand ich vom Design her fragwürdig.
bei A.Ibrahim war sie unpassend, bei Coleman besser, bei LA-33 sollte man lieber Zombies gucken, und am 3.Tag war alles eher schon langweilig.
Also ansatzweise gut. Ein Konzept, Dramaturgie, Bezug zur Musik und , vor allem Neues hab ich nicht gesehen.
-Wie schon wiederholt angemerkt, wären mir Leute wie Katan Hiviya, meinetwegen sowas wie XiuXiu oder Micachu aus der Indie- oder Songwriterecke lieber als die teuren amerikanischen Showgirls (letztes Jahr besonders grausam).
-Anscheinend befällt amerikanische Jazzmusiker mit 50 manchmal die Midlifecrisis in Form von Countrymusik. Geht sicher bald vorbei.
-Wie man beim absoluten Festival-Highlight \"The Dorf\" gesehen hat: Warum in die Ferne schweifen, wenn ... auch das 2.Highlight nur aus Holland kommt.
International heißt ja nicht: lieber Beliebiges aus Übersee statt Qualität von hier.

Klaus S
13.06.2011 - 21:24 Uhr
Wieder zu Hause angekommen möchte auch ich einiges zum Festival sagen.

Höhepunkte für mich, Nils Petter Molvaer, Monolithic oder auch die Golden Palominos. Jaja, ist so, auch wenn einige Zeitgenossen meinten hier laut rumbrüllen zu müssen. Solches Verhalten kenne ich nur aus dem Kindergarten, läßt wirklich tief blicken. Die Sandra (Eintrag etwas weiter unten) hat schon recht. Ornette Coleman war eine tolle Überraschung.

Auch in diesem Jahr nicht so viele Flops wie man das früher schon mal hatte.

Sehr schade ist das der Montag gestrichen wurde, das muß wieder geändert werden, am besten schon im nächsten Jahr. Mir erschließt sich eh nicht der Spareffekt, der hier ja vorhanden sein soll. Letztes Jahr hatten wir 21 Bands auf der großen Hauptbühne und dieses Jahr 20. Auch sollte es so aufgeblähte Tage, wie der Sonntag mit 8 Konzerten, nicht mehr geben. Ich finde das ist doch ein bißchen viel.

Nun noch zu einem leidigen Thema was weiter unten schon angesprochen wurde und welches einfach nicht durch die Festivalleitung unterbunden wird, die Dauerstuhlbesetzer. Ich hatte einmal das Glück einen guten Platz zu bekommen. Während des dann folgenden Konzertes sah ich wie sehr viele Stühle nicht besetzt waren auf denen Jacken, Taschen oder sonstirgendwas lag.

Da gibt es einige die nehmen sich das Recht raus einen Platz den ganzen Tag zu besetzen. Und gefällt ihnen etwas nicht gehen sie raus und erwarten das ihr Platz dann nach 1 oder 2 Stunden immer noch für sie \"reserviert\" ist. Setzt man sich trotzdem dahin gibt es Streit nach deren Rückkehr. Wo sind wir hier eigentlich?

Aber meine Kritik geht hier auch wirklich an die Festivalleitung die nichts, aber auch gar nichts dagegen tut. Ein paar halbherzig Ansagen, das hatten wir im letzten Jahr, mehr nicht. Warum wird nicht nach jedem Konzert, gesagt das alle ihr Eigentum mitzunehmen haben und wenn nicht wird es eingesammelt und kann im Orgazelt wieder abgeholt werden. Das klappt doch auch wenn zum Beispiel die Stühle weggeräumt werden, wie etwa bei La-33.

Es nervt nur noch und man darf sich wirklich nicht wundern wenn mal eine solche Situation eskaliert, irgendwann reicht es einfach.

Freue mich aber trotzdem auf nächstes Jahr, in dem es hoffentlich wieder 4 Tage sind und wo man endlich mal freie Stühle im Zelt findet.

die allerbesten Grüße

Klaus S