Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des mœrs festival,

mein Team und ich arbeiten aktuell mit großer Leidenschaft daran, das mœrs festival 2018 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei werden wir - wie schon 2017 - neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und dabei sicherlich auch manchmal Fehler machen. 

Sie helfen uns/ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch als Ort für stil- und respektvollen Austausch genutzt wird. Wir freuen uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen und Anekdoten rund ums Festival ...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

PS. Während des Festivals steht Ihnen/euch natürlich wieder der Briefkasten neben der Bühne für Lob & Tadel zur Verfügung

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M Krüger
30.05.2012 - 22:07 Uhr
Guten Tach. Ich möchte mich gerne der allgemeinen Stimmung anschließen was den Heimatabend betrifft. Helge wird alte und neue Lieder spielen? Diese Aussage war eine freche Lüge. Hätte man ihn als Moderator angekündigt, wäre das ok gewesen. Der Eintritt war reines Geldmachen, peinlich. Werbung fürs Festival war das nicht, hoffentlich war keiner da der es streichen möchte - der Abend lieferte gute Argumente.
Spätestens beim Fechten schien auch Helge extrem genervt, dafür hat er es souverän zuende gebracht. Schön für Muttis und Tanten, schön fürs Portemonaie vom Veranstalter - ein Witz für weit Angereiste!
Koßmann
30.05.2012 - 12:37 Uhr
Helge Schneider hatte ja noch nie den Anspruch irgendwessens Erwartungen zu erfüllen, aber dieser Heimatabend gab mir als unerschütterlichen Helge-Fan wirklich den Rest. Nach peinlichen Eskapaden seitens Schülerband und Fecht-Club hatten ich genug gesehen und bin förmlich aus dem Zelt geflohen. Der ungerechtfertigt enthusiastische Applaus kam ausschließlich von Freunden, Lehrern und Angehörigen der sog. "Gäste". Kein Wunder, bei so vielen Mitwirkenden...Fremdschämen in einem neuen Ausmaß. Schade.
Reinhard Philipeit
30.05.2012 - 10:59 Uhr
Ich bin 59 Jahre alt und kenne das Festival seit meiner Jugend. Das bedeutet, dass ich die Gründung und den weiteren Verlauf mit allen seinen Schwierigkeiten immer verfolgt habe und dass, ohne ein einziges Mal im Zelt gewesen zu sein. Allein die Atmosphäre erinnerte mich an Festivals der 70er und veranlasste mich, meinem Sohn, der damals noch klein war, immer davon vorzuschwärmen. \"Später gehen wir auf jeden Fall einmal dahin,\" war mein offen ausgesprochener Wunsch. Jetzt endlich, mein Sohn ist mittlerweile 25, fanden wir gemeinsam zum ersten Mal den Weg ins Zelt. Kurz gesagt: Es war ein unvergessliches Erlebnis, für beide von uns. Wir hörten am Samstag das Jozef Dumoulin Trio, das mich auf eine Reise in die frühen 70er zu den Anfängen von Pink Floyd entführte und anschließend die Andrew N`Angelo DNA Big Band, deren beeindruckende Klanggewalt einerseits und wunderbar poetische Einfühlsamkeit andererseits uns beide beeindruckte. Mein Sohn war nach anfänglicher Verblüffung offen für noch nie gehörte Klangstrukturen, während ich mich bestätigt fühlte darin, dass man Jazz nicht unbedingt zu seinen favoritisierten Hörerlebnissen zählen muss, aber dass jede andere Musik, mit Ausnahme der Klassik, eine neue Wertigkeit erfährt, weil hier Kreativität und Athentizität einen so hohen Stellenwert hat, den man sonst heute kaum noch findet. Mein Sohn war ähnlich beeindruckt. Im nächsten Jahr hat er vor, mit Freunden nicht nur zu zelten, sondern auch die eine oder andere Performance im Zelt miterleben zu wollen. Ich wünslche Ihnen bei der Gestaltung des kommenden Festivals eine ähnlich glückliche Hand bei der Auswahl der Musiker und noch mehr Glück bei den Auseinandersetzungen, respektive den Verhandlungen mit der Stadt.
Esgibtsie
29.05.2012 - 19:49 Uhr
Das Moers Festival hat mir dieses Jahr wieder sehr gut gefallen. Das Programm war spannend, abwechslungsreich und die Musik hat mir zu sehr großen Teilen sehr gut gefallen.

Der Heimat Abend mit Helge hat allerdings einen mehr als faden Nachgeschmack hinterlassen. Angekündigt war im Programm: Helge wird unsere Herzen mit alten und neuen Liedern aus seinem schier unerschöpflichen Repertoire erwärmen.

Davon habe ich nichts bekommen.

Stattdessen ein malender Hund, eine vergurckte Fechtshow und der Steiger kommt.
Wenn es darum geht für das Moers Festival Geld reinzubekommen könnte ich eher mit einer Preissteigerung leben, als unter falscher Aussschreibung gelockt noch einmal so einen Stadtfestkram sehen zu müssen. Erstaunlich, das Helge Schneider sich dafür hergegeben hat.
Peter Schwier
29.05.2012 - 18:19 Uhr
Ich kann elvisprivat nur zustimmen. Ich kam mir vor wie beim Sommerfest einer Schule. Zuschauer waren in der Mehrzahl Eltern und Angehörige und entsprechend begeistert. Für ein so hochklassiges Festival ein erbärmlicher Abschluß. Das Helge Schneider nur als Ansager und pausenclown in Erscheinung trat war mir vorher nicht klar. Schade.
Thorsten B.
29.05.2012 - 13:36 Uhr
Liebe Festivalmacher,

wir (ich und zwei Freunde) waren in diesem Jahr zum ersten mal beim Festival. Um es vorwegzunehmen: Wir waren begeistert. Eine wunderschöne Festivalatmosphäre vom Campingplatz bis zum Konzertzelt, nette und humorvolle Menschen, wohin man blickte. Dazu ein hochqualitatives und abwechslungsreiches Musikprogramm und ein publikum, das wirklich zuhört und bereit ist, sich auf neues einzulassen. Höhepunkte waren The Dorf, Radiation 10, die einzigartige Carla Bley und Phall Fatale. Ingrid Laubrock, Mary Halvorson und Peter Evans sowie Evan Parker standen dem in nichts nach. Ein unerwartetes finales Highlight dann Sonntagnacht in der Röhre: Makropolyphonie II überzeugte mit glänzend aufgelegten jungen Musikern. Fazit: Wir kommen wieder. LONG LIVE MOERS!
Klaus S
29.05.2012 - 13:19 Uhr
In diesem Jahr war es leider eines der schwächeren Festivals. Gut gefiel mir das Trio mit Carla Bley, Steve Swallow und Andy Sheppard und "I Don't Hear Nothin But The Blues Trio", ein herrliches Spektakel. Eine der Entdeckungen war "Radiation 10", der Oberflop "Defunkt". Irgendwie sprang der Funke einfach nicht über und James "Blood" Ulmer hat da auch nichts mehr gerettet.

Helges Heimatabend ging gar nicht. Nach 3 Tagen Programm im Zelt und bei den Projekten war das ein viel zu großer Kontrast. Nach 20 Minuten hatte ich bereits genug und verließ das Zelt. Im nächsten Jahr werde ich mir das mit Sicherheit nicht mehr antun. Ich finde es aber in Ordnung wenn sowas gemacht wird damit Geld in die Kasse kommt.

Sehr positiv ist das endlich mal etwas gegen die "Platzreservierer" unternommen wurde. Ich denke das die Ansagen schon einiges bewirkt haben. Ein paar Unbelehrbare gibt es leider immer wieder aber im ganzen bin ich doch sehr zufrieden mit dieser Lösung. Bitte macht das auch im nächsten Jahr so.

MfG
stefan k.
29.05.2012 - 13:12 Uhr
hi..ich komme mittlerweile seit 10 jahren nach moers
und bin jedesmal begeistert.
allerdings habe auch ich ein bisschen kritik zu äußern:
ich muss joe becker recht geben, rocket science war wirklich ein großartiges konzert, doch auch ich fühlte mich gestört von der disco musik vom see.
ein ähnliches erlebnis hatte ich bei landfermann und burgwinkel als das bass solo von den kirchenglocken übertönt wurde.
Allerdings kann man das wohl nicht beinflussen;
ich glaube die pr wäre wohl nicht so positiv wenn man den kirchen verbieten würde zu pfingsten die glocken zu leuten ;)
die musik der stände im außenbereich müsste aber doch irgendwie zu regulieren sein?

meine persönlichen highlights dieses jahr waren wohl:
nothing but the blues
rocket science (trotz hintergrund geräuschen)
und radiation 10

ich könnte wohl auch auf die obligatorischen tanzbands am ende jedes tages verzichten; nach 5 extrem spannenden konzerten wirkt ein funkact auf mich manchmal eher wie ein downer...
aber das ist wohl geschmackssache..

lg

Cheep
29.05.2012 - 12:17 Uhr
Helge's Heimatabend? Der Schlagzeuger war seine neue Band? Oder gehörten auch der Bergmannchor, die Degenfechter oder wer dazu? Sind ja einigen (schönen) Blödsinn von Helge gewohnt, aber diesmal war's nur herbe Verarschung, schade.
E.N. Täuscht
29.05.2012 - 09:11 Uhr
Schönes Festival, Helges Heimatabend war eine Zumutung. Ich konnte weder seine im Programm angekündigte neue Band noch alte und neue Stücke aus seinem großen Programm entdecken.
Ich hoffe nur, damit wird das Festival mitfinanziert. Beim nächsten mal spende ich gerne 20€, wenn mir dafür so ein Abend erspart bleibt. Es bleibt ein unschöner Nachgeschmack.