Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des mœrs festival,

mein Team und ich arbeiten aktuell mit großer Leidenschaft daran, das mœrs festival 2019 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei werden wir - wie schon in den beiden letzten Jahren- neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und dabei sicherlich auch manchmal Fehler machen. 

Sie helfen uns/ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch als Ort für stil- und respektvollen Austausch genutzt wird. Wir freuen uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen und Anekdoten rund ums Festival ...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

PS. Während des Festivals steht Ihnen/euch natürlich wieder der Briefkasten neben der Bühne für Lob & Tadel zur Verfügung

Gästebuch Formular

Inna Stein
28.05.2018 - 14:01 Uhr
Hallo Moers-Team,

ich zähle mich selbst zum "Nachwuchs-Publikum" des Festivals und komme seit gut 14 Jahren jedes Jahr an Pfingsten nach Moers.

Gut war dieses Jahr:
- das musikalische Programm
- die Bühnen und Locations im Park (endlich!)
- das Unterwasserkonzert im Schwimmbad (absolutes Highlight!)

Schlecht war:
- die offizielle "Feuerschutzbeauftragte", die völlig zugedröhnt auf der Wiese lag, es nicht geschafft hat das lang ersehnte große Lagerfeuer zu starten und zu guter Letzt noch einen epischen Wutausbruch und Tobsuchtsanfall bekam. Die Festivalleitung sollte über einen professionellen Ersatz nachdenken.
- das Getränkeverbot ist leider nicht mit dem Argument der Sicherheitsmaßnahme zu rechtfertigen, wenn zeitgleich Glasflaschen in der Halle verkauft werden. Besser wie früher nur Plastikflaschen oder Becher erlauben! Das wird auf allen größeren Festivals so gehandhabt.

Vielen Dank noch einmal an das Festival-Team, das wieder sein Bestes gegeben und ein wunderbares Pfingst-Event auf die Beine gestellt hat!
Yannick
28.05.2018 - 13:41 Uhr
Das diesjährige Moers Festival war sehr gelungen. Vor Allem die Konzerte vom Schime Trio +2 in der Ausgrabungsstätte und von Dsilton im Schloss (haben zu 5. zugeschaut) haben eine Top Atmosphäre gezaubert. Bis nächstes Jahr!
FLITTER
27.05.2018 - 19:15 Uhr
Hallo -
so - das MOERS FESTIVAL lebt immer noch und wie es jetzt den Eindruck macht auch weiter - das überhaupt ist nicht nur sehr schön sondern auch unbedingt erwähnenswert und einen Applaus wert (!). Und das Festival hat sich verändert - auch gut und sinnvoll. Konzerte von Stadt über den Schlosspark bis zur Festivalhalle machen das ganze spannend, neu und interessant. Vor allem die Open-Airs hatten was ganz besonderes, auch cool die Idee der historischen Orte...
Das dabei Veranstaltungen gleichzeitig laufen ist doch wohl jedem klar und macht nun wirklich gar nichts. Und - wer bei dem Wetter nicht sein Spaß hatte ist selber schuld.

MOERS-Highlights
NATE WOOLEY's Seven Storey Mountain
RALPH ALESSI & This Against That
DIDIER MALHERBE Mikrosaivo
SEBASTIAN GRAMSS States of Play
ROB MAZUREK Chicago - London Underground

MOERS-Entdeckungen
CHRIS PITSIOKOS CP UNIT
HORSE LORDS
IRREVERSIBLE ENTANGLEMENTS

Genug der Lobhudelei, immer wieder neue auch witzige Ideen, vieles hat sich wirklich verbessert, anderes kann sich im besten Fall noch verbessern, z.B.
>>> der Dorfplatz und um zu ist noch ausbaufähig, mehr Sitzplätze etc.
>>> über das lächerliche Sicherheitskonzept braucht man wohl nichts mehr zu sagen (Euren Besuchern ihre Getränke abzunehmen geht überhaupt nicht !!!),
>>> faire Getränkepreise wären auch gut
>>> die Haifische haben genervt
>>> Nebel braucht auch kein Mensch
>>> Musikalisch gab es viel zu entdecken, der Anteil an Folk, Singer-Songwriter und der Weltmusikfraktion sollte aber nicht mehr erhöht werden.
>>> Sessions nachts im Foyer? na ja weiß nicht, lieber täglich um 23.00 Uhr ein Konzert in der Röhre.
>>> ja und Pausen zwischen den Konzerten müssen wirklich sein...

Das war's schon, zum Schluss ein großes DANKE ans gesamte Team und ein paar Wünsche seien erlaubt:
KEN VANDERMARK // JOE MORRIS // LOUIS LOPEZ // TONY MALABY // JOHN BUTCHER und und und... auch Osteuropa hat eine tolle Szene...

mœrs festival - Team
27.05.2018 - 13:11 Uhr
Liebe/r Maddin Maddin,
glücklicherweise werden die Regeln der "Netiquette" hier dieses Jahr großartig eingehalten. Es konnten bisher alle Beiträge ohne Probleme veröffentlich werden. Vielleicht hast du deinen ersten nicht richtig abgeschickt - gelöscht wurde er jedenfalls nicht.

Was die zahlreichen Beschwerden über die Security-Firma angeht, so könnt ihr euch sicher sein, dass wir darüber sehr unglücklich sind, eure Beschwerden SEHR ernst nehmen und an einer Verbesserung für 2019 arbeiten werden. Das ist fest versprochen!
Maddin Maddin
27.05.2018 - 12:58 Uhr
Rezensionen sollen andere machen, die damit beruflich ihre Brötchen verdienen,
denn nach tagelangem Landen hier in meinem kleinen Dörfchen im Blauen Ländchen und nach erstem Gästebucheintrag (leider immer noch nicht veröffentlicht, ca. zwei Tage nach Absenden), möchte ich mich nicht zum teilweise unprofessionellem Verhalten der Security auslassen, will mich nicht über die tolle Lösung - grandios: lange Sitzbänke!!! im unteren Saalbereich - der Sitzplatzreservierer (hatten wir alles seit Anbeginn), will mich nicht über die Nörgler im Campingbereich - sollen sie doch im Hotel schlafen!!! - auslassen, will mich nicht über die kunterbunten Zusatzelemente auslassen, sondern kann mich an dieser Stelle, angefangen bei der netten Klofrau Ute im Campingbereich bis hin zu Herrn Fleischhauer (Anm. d. V.: Bürgermeister von Moers), weiter über arte-concert, WDR usw. usw. , und natürlich gaaaaanz tollen Dank an dich, lieber Tim und Team, daß euch allen hier ein Gesamtkunstwerk - ich nenne es eine musikalische soziale Plastik - gelungen ist, wie man sie selten in der Welt erlebt. Schließlich ist Moers nicht Bregenz oder Montreux, nicht Den Haag und Amsterdam oder eine andere Weltmetropole der Musik, sondern eben nur eine kleine Großstadt.
Klar, Anthony Braxton, Ornette Coleman usw. usw. waren auch in Moers; aber die Vorreiter der Avantgarde, die seit Anbeginn weltweit für den neuen Aufbruch in der Jazzszene gerade in Moers über 4 Jahrzehnte geprägt haben, deren geistigen Schüler konntest DU, lieber Tim Isfort und dein Team, hier nach Moers holen.
Wenn man in der verrauchtesten Jazz- Kaschemme in Tokio, Polen Afrika, USA, Frankreich, Deutschland den Klangort Moers erwähnt , spitzen alle gleich die Lauscher; und schon gibts Verbindungen.

An alle Moerser sei dies gerichtet: jetzt gibt es keine Ausrede mehr, jetzt darf es nicht mehr heissen... nur ein MarketingGag für Moers (O-Ton 2008 Festival-Magazin, Seite 68 Abs. 4, ff), die vielen Improviser in Residence sind internationale Künstler, die Festival-Stammgäste - zu denen ich mich auch seit 45 Jahren zähle - nehmen einen großen Teil ihres Jahresurlaubs, lassen recht viel Geld in Moers, mit ENNI, Kulturförderung NRW etc habt und hattt ihr ein Festival, das es so in der Welt nicht gibt.
O-Ton eines Besuchers vor drei Jahren: wußte gar nicht, daß das Festival auch eine Stadt hat.
Ohne das Festival würde niemand in der weltweiten Musiker-Szene der Avantgarde Moers überhaupt nicht kennen.
Leider liesst dieses hier wieder kein Moerser?!?
Ach was soll's, bis nächstes Jahr,, zu Pfingsten.

Wie spät es ist? 354 vor Moers.
Marc Bemen
27.05.2018 - 09:04 Uhr
Es war wieder grossartig !
ich höre gerade auf dem Livestream vom Freitag, dass da wohl Talibam ein tolles Rockkonzert gegeben haben - im Gegensatz zu dem >E.T.Pt.2<Gestochere vom Sonntag in der Musikschule. Gibt es von dem Auftritt am Freitag einen komplette Live-Aufnahme ? Wenn ja, wo ?
Bei allem positiven, das das Festival ausstrahlte - hier noch eine kleine Kritik: Spart euch diese Vernebelungen in der Halle !
Nebel beim Konzert ist soas von 70-er Jahren. Der Drummer von ZA! bat beim Spielen auch um Nebelstopp. Drei Minuten später kam die nächste Ladung ...
Mässiö & matteng
25.05.2018 - 15:52 Uhr
Boah glaubse, ey ....würde ' von Mangersdorf sagen, woll;
oder aber: Gewärmte Klobrillen gabs, aber den Knopf für dat Klima während die Pause hasse vergessen.
Nee, mal ährlich, gess kommt Moers aus diese Sache nicht mehr raus!!
Tim hat den Mörsern endlich mal gezeigt, wo der Bartels seinen Most holt. Der exakte Grad zwischen Volksbelustigung und Global!Jazz!-Produktionen aus Alt! & Neu wird kommen (siehe 1981-2013).
Kommse nicht zu mir, woll, kommich zu dir, woll.
46 Jahre hatta dat nicht gewollt, woll, abba gess isses so mitten inne Stadt Möars, kannst nich wegschauen und und schomma gaanich wech hören kannsenich, woll.
Abba wat solles, Moers hat viele Millionen für den Fussballplatz am alten Zelt gekriegt, hat hohe Grundsteuer noch mal erhöht; gezz krisse et füas Gackern, lieber Mörser.
Und gess mal äch im Vertrauen, liebe Vorschreiber (Gästebuch- Autoren, s.u.): mehr Traute hatte ich schon die letzten Jahrzehnte mir gewünscht; und Anregungen und Anregungen; wir sind nicht in die T--- oder Ch.... oder R.... wo man für Kritik in den Knast gesteckt wird.
An dich Tim: goooilen Job habt ihr alle ...auch Du Sir SMelko...; und Ravi, mein Mitspieler in den Nächten sei Dank.. und allen anderen, mit denen ich seit Jahrzehnten Moers erleben durften ( das Festival hat tatsächlich auch eine Stadt) und denen wir unsere Vibrations mitgeben durften, und ich danke den nunmehr mehr als 15.000 Musikern (kummulliert in den letzten 46 Jahren), und an die altvorderen der Stadt Moers:
Jazz ist wenns im Kopf knistert; die Nackenhaare kommen dann ganz von selber zum Stehen. Und Festivalticketbeitzer sind wohl mit Parkplätzen zu bedenken (denn sie sind es, für die das Festival geschaffen wurde, und nicht für brüllende und gackernde Porschefahrer, die ihr Gehirn in PS-Masse zieren). Durchschnittlich hat jeder Festival-ticket-Inhaber der Stadt Moers durchschnittlich ca 300 Euro an Tribut! gezahlt: macht 46 x ca 4000 (da es früher noch viele mehr Besucher gab!!) macht um und bei 40-50 Mio mehr-Umsatz, mehr Presse, Mehr-Ansehen, mehr Standing in der int. Jazz-Welt,. Soll ich noch mehr aufzählen Herr Arndt: für Festival-Ticket-Besitzer müssen (gerne gegen Obulus) Parkplätze vorgesehen werde. Baut doch ein Parkhaus an die Autobahn; ich habe Berechnungspläne! Lasst die ENNI-Festival-halle doch anstatt 8-10 Tage im Jahr 50-60 Tage im Jahr bespielen; ich habe Ihnen Konzept und Berechnungen zukommen lassen; dann können wir über echten Mehrwert sprechen, Frau Weist und last but not liest, Herr Bürgermeister Fleischhauer; und auch an Herrn Ritter sei kurz geschrieben: 5 Jahre für ein Bad?? da bauen andere ganze Städte auf!!, 46 Jahre brauchte Moers für die innere Öffnung, die Halle wartet nicht nur auf Moers-Festival.
Bis nächstes Jahr, Danke fürs demokratische Lesen und Mitdenken.
Alfred Ross
24.05.2018 - 21:57 Uhr
Liebes Festivalteam,
Jetzt habt ihr es also mal wieder geschafft und in sicher vielen anstrengenden Tagen ein interessantes und unterhaltendes Festival auf die Beine gestellt. Dafür grossen Dank. Trotzdem noch einige Gedanken:

Gut war folgendes:
* Die Musik - nicht jedem gefällt alles und das ist gut so!
* Die Organisation war im grossen und ganzen prima gelungen.

Weniger gut das Folgende (vieles auch schon von anderen angesprochen):
* Mehrere Konzerte zeitgleich an verschiedenen Orten.
* Zu wenig Pausen, um die Musik auf sich wirken zu lassen. Klar kann man sich selbst eine Auszeit gönnen, aber einfacher ist es, wenn man gar nicht in die Versuchung kommt doch noch dies zu hören, oder sich auf den Weg zum nächsten Spielort zu machen.

Wirklich schlecht das Folgende:
* Licht auf beiden Bühnen in der Halle. Oft standen die MusikerInnen im Dunkeln, dafür war dann das Publikum geblendet. Das war schon viel besser. Und die Nebelmaschine auf der kleinen Bühne war wirklich überflüssig und auch nicht von allen Musikern goutiert (Za).
* Wirklich unterirdisch: Jaques Palminger. Humorlos - keine Informationen - infantil. Da waren alle bisherigen Moderatoren klassen besser.

Trotz allem - nochmals vielen Dank ans Team - bis nächstes Jahr.
Klaus S
24.05.2018 - 16:55 Uhr
Auch in diesem Jahr gab es wieder hervorragende Konzerte. Höhepunkte Nate Wooley's Seven Storey Mountain, Ralph Alessi feat. Ravi Coltrane, Ron Mazurek oder auch die Horse Lords. Achja, Peter Brötzmann sowieso.

Allerdings nervt es total, dass zur selben Zeit an verschiedenen Spielorten Konzerte stattfinden. Da kann man vieles, was einen auch interessieren würde, nicht sehen. Was das soll habe ich schon im letzten Jahr gefragt.

Ausserdem sehr fragwürdig wo was aufgeführt wurde. Gropper, Graupe, Lillinger auf der Retro Bühne im Park und der Folkbarde Frank Faifield in der Halle. Andersrum wär's sinnvoller gewesen zumal vorbeikommende Spaziergänger bei dem Trio etwas überfordert wirkten.

Überhaupt ging das doch extrem ausgebreitete Programm unterm Strich doch ewas zu Lasten der Qualität. Vielleicht im nächsten Jahr doch mal den einen oder anderen großen Namen mehr. Wie wär's z. B. mit Jon Hassell? Wegen ihm bin ich 1987 erstmals hier gewesen. Das wäre eine Berreicherung den nochmal hier live zu erleben, jetzt mit stolzen 81.

Zum Sicherheitspersonal hab ich ja schon in meinem Ersteintrag was gesagt, rausschmeissen und ein Team holen was zum Festival passt. Die Getränkepreise waren eine Unverschämtheit. 2,50€ für ein 0,3 Bier wären in Ordnung gewesen und Wasser sollte für 2€ angeboten werden. Ob sich da was ändert? Ich denke mal nicht.
Andre Keller
24.05.2018 - 16:49 Uhr
Ich hoffe auch das Ravis Vorschlag nächstes Jahr Berücksichtigung findet.