Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des mœrs festival,

mein Team und ich arbeiten aktuell mit großer Leidenschaft daran, das mœrs festival 2018 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei werden wir - wie schon 2017 - neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und dabei sicherlich auch manchmal Fehler machen. 

Sie helfen uns/ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch als Ort für stil- und respektvollen Austausch genutzt wird. Wir freuen uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen und Anekdoten rund ums Festival ...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

PS. Während des Festivals steht Ihnen/euch natürlich wieder der Briefkasten neben der Bühne für Lob & Tadel zur Verfügung

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Ravi Bade
24.05.2018 - 13:38 Uhr
Liebes moersfestival Team,

Zuerst einmal muss ich mich für die vielfältige wirklich tolle Musik, die ich auch diese Jahr auf dem Festival genießen konnte, bedanken. Klar, es gab auch Bands mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Talibam zum Besispiel hat mich mit ihren extrem lauten Repititionen auf Dauer deutlich genervt und den Mehrwert von 9 Schlagzeugern gegenüber zweien hab ich noch nicht ganz verstanden. Aber es gab ja in der Regel auch noch andere Spielstätten, zu denen man ausweichen konnte.
Ein Fahrrad war dafür allerdings Pflicht, was ich schade für all diejenigen schade finde, die keins dabei haben konnten.

Allerdings gab es leider auch dieses Jahr Konflikte bei der abendlichen Nutzung des Zeltplatzes.
Ich persönlich halte auch das abendlich bis nächtliche (vermutlich eher letzteres) musizieren auf dem Zeltplatz für einen wichtigen Bestandteil des moersfestivals und finde es sogar schade, dass es nur noch einige wenige Gruppen auf dem Platz zu geben scheint, die diese Kultur am leben halten. Andererseits kann ich natürlich auch verstehen, dass es manche Personen gibt, die dadurch nicht schlafen können, auch wenn ich persönlich damit kein Problem habe.

Ich persönlich würde zur Lösung dieses Problems den Zeltplatz in zwei Zonen unterteilen, wie es auch bei anderen Festivals teilweise üblich ist: Eine Zone in der gerne auch bis spät in die Nacht musiziert werden darf und eine andere, die einen Ruheberich darstellt, wo ab einer bestimmten Uhrzeit Nachtruhe herrscht. So können jene, die abends noch gerne Musik machen, dass auch weiterhin vor ihren Zelten tun, während die, die schlafen wollen räumlich davon deutlich getrennt sind und Ruhe haben.
Für die Musizierenden ließe sich die Situation aber auch schon deutlich durch eine etwas entspanntere Security verbessern, die nicht immer sofort alles verbietet und mit Polizei und Platzverweis droht...

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und hoffe, dass mein Vorschlag Berücksichtigung findet.
Thomas Schuhmann
24.05.2018 - 10:49 Uhr
Ich war wirklich begeistert vom Moers Festival.
Es war mein erstes mal dabei und auch wenn ich nur am Sonntag da war, muss ich sagen, dass hier ein großartiges Festival auf die Beine gestellt wurde.
Die Location war wirklich passend gewählt und es wurden viele gute Künstler eingeladen.

Mit dem Personal war ich absolut zufrieden, insofern ich es beurteilen kann.
Das Getränke nicht mit in die Halle genommen werden durften ist zwar schade, aber schon verständlich. Vielleicht findet sich da eine gute Lösung nächstes Jahr.
Denn nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Mit freundlichen Grüßen
Ein zufriedener Besucher
Carlos Garcia
23.05.2018 - 17:38 Uhr
Bin nach 5 Jahren mal wieder angereist gekommen und war angenehm überrascht ,natürlich auch traurig das es nicht mehr im Park stattfindet aber diese Bühnen im Park haben es wieder wettgemacht, schade das die Retro Bühne nur Fr und Samstag belegt wurden und und gerade wenn es gemütlich am Lagerfeuer wurde, auch Alles schon wieder vorbei war..Der Campingplatz ist schon in Ordnung aber vielleicht sollte man in Familiencamp und Musiker Camp einteilen .Dieses Mimimi .....wir wollen jetzt schlafen!!! Wäre es nicht möglich, auf dem gepflastertem Stück wo die WC Wagen standen oder in Nähe der Freibadgarderoben eine Feuerschale aufzustellen?( Nachts war es verdammt kalt und feucht) somit könnten wir Campmusiker uns auf ein letztes ständchen auf diesem Stück zurückziehen und unsere Nachbarn nicht stören ..Ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder .war Super
Thomas Jürgens
23.05.2018 - 14:39 Uhr
Liebes moers festival-Team,

nach der zwischenzeitlich geäußerten Kritik hier mein Fazit:

Musik toll, ausnahmslos. Schön, Talibam! an jeder Ecke immer wieder getroffen zu haben. Das Hörspiel hat mir auch sehr gefallen. Toll auch die Veranstaltungen im Atlantic Kino. Moderation im Wechsel durch Palminger und Isfort? Super! Weitere Highlights für mich: Irreversible Entanglements, Horse Lords, Peter Brötzmann und viele andere.

Die Entzerrung erschien mir sehr passend, mit den diversesten Spielstätten quer durch die Stadt. Der Moers Festival Express war eine wunderbar trashige, aber zielführende Lösung, sich fortzubewegen. Hätte ruhig noch öfter verkehren können. Klar, Leihräder wären auch nicht verkehrt.

Die Lautsprecherausrichtung im Park hat leider für eine Beschallung der Retro-Bühne durch die Parkbühne gesorgt. Sanitärversorgung bei den Spielstätten im Park wären auch schön gewesen, oder ich habe sie schlicht übersehen. Gerne auch mehr Konzerte, die weiter in die Nacht gehen.

Auch positiv ans Publikum: Sitzplatzreservierungsdiskussionen und Telefonfotografiererei und -filmerei scheinen signifikant abgenommen zu haben.

Die Frage bleibt, wenn Musiker, Techniker, Kurator, Caterer, Sanitäter und viele, viele andere hochprofessionell arbeiten, wieso überlässt man dann den Bereich Sicherheit Hobbyisten und Amateuren?

Und nein, euer "Sicherheitskonzept" kaufe ich euch nicht ab. Denn dann lagert man die am Eingang abgegebenen Flaschen, die offensichtlich alle brennbare Flüssigkeiten enthalten können, nicht vor dem zweiten Flügel des Notausgangs und blockiere ihn damit. Ist das noch "nur" grobe Fahrlässigkeit? Eine seriöse Risikobeurteilung unter Berücksichtigung der soziodemografischen Zusammensetzung des Publikums, der örtlichen Gegebenheiten und der historischen Erfahrungen wäre sowieso zu dem Ergebnis gekommen, dass mitgebrachte Getränke, zumindest aus Sicherheitsgründen, kein Problem darstellen.
Michael Sollbach
23.05.2018 - 14:37 Uhr
Wow ,Ich fand dieses Jahr war die Wucht.Leider konnte ich bei dieser Vielfalt nicht alles sehen was ich wollte da musste man schon Prioritäten setzen.im Großen und ganzem aber Hammer Programm. Sehr gut gefallen haben mir die Bühnen im Park ,dort wieder sitzen zu können und Musik zu hören war der Knaller.Besonders toll fand ich Samstag das Programm auf der Retro Bühne .Am Lagerfeuer mit Ethan Iverson.einziges Minus war die Begebenheit die sich am Rande ereignete, als die Feuerbeauftragte(die einen tollen Job gemacht hat) dem Sicherheitsmann bat seine lauten Gespräche doch wo anders hin zu verlegen, er sich ziemlich asozial verhalten hat,die Frau war nicht zu beneiden.Auch die Getränke Verordnung in der Halle lies zu Wünschen übrig.Hatte mir für TEURES Geld Wasser in der Halle gekauft, kurz nur raus zum Rauchen und schon durfte ich das Wasser nicht mit zurücknehmen ,das ist verbesserungswürdig.Tim hat einen tollen Job gemacht und ich freue mich schon aufs nächste mal .
Birgit Domke
23.05.2018 - 11:48 Uhr
Liebes Festival Team,
auch von meiner Seite, vielen Dank für vier schöne Festivaltage.Meine Favoriten waren Nate Wooley` Seven Story Mountain , Peter Brötzmann &Heather Leigh und auch Oxbow und Brötzmann.
Talibam! Big Impakt hat mich noch im Bett grinsen lassen.So etwas gibt es nur in Moers!
Berührt hat mich auch Irreversible Entanglements und heiter gestimmt Sebastian Gramss`States Of Play.
Vielen Dank für moers sessions! Als Herzstück des Festivals, habe ich mich gefreut, sie auch auf der Hauptbühne erleben zu können.
Einiges ist mir entgangen.Ich konnte leider, auch aufgrund der räumlichen Entfernungen, nicht alles in meinen Zeitrahmen packen.
Hier meine Kritik, Wunsch und Bitte :natürlich gab es auch einige weibliche Künstlerinnen, aber auch in Moers überwiegen die Männer als Hauptacts. Macht Euch doch mal auf die Suche nach den Frauen in der Jazz- und Improszene, damit würdet Ihr sicher nochmal einen neuen Akzent setzen. Erfreulicherweise besteht das Publikum auch aus ganz vielen Frauen, was ich, als regelmäßige Konzertgängerin, auch durchaus anders erlebe.
Abschließend zum Wasserthema: nehmt die leere Plastikflasche (die durfte man mit hineinnehmen) und füllt sie im Waschraum auf.Geht auch, kostet nix !
Ich freue mich aufs nächste Jahr in Moers,
liebe Grüße
Birgit



Jens Cullmann
23.05.2018 - 10:02 Uhr
Als langjähriger Besucher ziehe ich ein positives Fazit. Die Liebe zum Detail fand ich beeindruckend. Die fliegenden Fische, frische Erdbeeren für lau, Lagerfeuer und Flügel nachts auf der Wiese....wo findet man schon so was.
Sehr schön finde ich, dass auf der Bühne, aber auch unter den Zuhörern, so viele junge Gesichter zu finden sind. Das halte ich für das größte Verdienst des Veranstalters. In Moers muss man nicht mehr befürchten, dass sich Nischenmusik biologisch erledigt.
Letztlich bin ich sehr erleichtert, dass das Festival überhaupt noch stattfindet. Über das bisher gesagte gibt`s daher von mir auch keine Kritik.
Zum Abschluss ein wie ich finde treffendes Zitat eines Moers Veteranen: "Von mir aus können die das Festival ausdehnen bis zum Mond, ich bleibe hier auf dem Gelände". Auch `ne Lösung!!!
Gitti
22.05.2018 - 21:33 Uhr
Ein sehr gelungenes Festival.
Danke für die vielen grossartigen musikalischen Abenteuer!
Wir haben hauptsächlich das Programm in der Halle verfolgt und auch draussen an der Festivalbühne gern mal vorbeigeschaut. Da konnte man ja auch noch das eigene Wasser trinken!
Leider war keine Zeit, auch noch all die anderen Orte aufzusuchen, aber wir finden es toll, das Festival so auch in die ganze Stadt hineinzutragen.
Am Freitag total begeistert von CP Unit und auch das Dauercrescendo von Nate Wooley´s Seven Storey Mountain fand ich genial.
Am Samstag: Folklore ist nicht mein Ding, aber Richard Dawson war faszinierend. Das Hörspiel war fehl am Platz. Grossartige Entdeckung:ZA!, am nächsten Tag auch noch mal gerne draussen gehört.
Am Sonntag Horse Lords und Oxbow/Brötzmann
Am Montag amtlicher Anfang Rob Mazurek, dann Irreversible Entanglements.
Gut gefallen hat uns auch (wir sind ganz viele!) die lockere, humorvolle Art der Moderation von Tim Isfort. Lernt man das wirklich in der Waldorfschule? ;)
Das Sicherheitspersonal habe ich als sehr freundlich und geduldig erlebt, dass die keine Wasserflaschen reinlassen durften, dafür konnten die ja nichts, Befehl von oben.
liebe Grüsse
Gitti
claudius roller
22.05.2018 - 20:43 Uhr
Lieber Tim Isfort,

First of all: uns ha'ts Festival wieder großen Spaß gemacht. Vielen Dank für allen Einsatz!
Ich hab wieder mal gedacht, Kultur ist un-er-lässlich für eine lebendige Gesellschaft und Musik ist Kommunikation.Besonders die improvisierte.
Seit Jahrzehnten als Zuhörer in Moers sehe ich die kleineren kritischen Punkte gelassen und untergeordnet.
-Unübersichtliches Programmheft.
-vielleicht zu viel des Guten mit den vielen Spielorten, obwohl ich die Grundidee der Öffnung sehr gut finde- das geht vielleicht übersichtlicher. Die Gleichzeitigkeit der Veranstaltungen hat den Wehrmutstropfen, dass man nicht alles , was einen interessiert hören kann. Nächstesmal nehm ichs Fahrrad mit.
Ist Fahradverleih eine Möglichkeit?
-die Security-Leute sind mit ihren Anordnungen sicher auch im Dilemma, nachdem ja die Sicherheitsstandards durch die jüngsten Ereignisse und daraus folgende Ängste viel höher liegen. Ich persönlich hatte keine Probleme würde aber gerne Wasser mit reinnehmen.
Die Musik ist nach wie vor sehr vielfältig und für viele Geschmäcker was dabei. Immer wieder neue Formate dabei(Hallenbad/Live-Hörspiel, klasse!). Samstagsprogramm hat mir am Besten gefallen.
Ich lass mich gerne nächstes Jahr wieder überraschen von eurem Programm.Festivaldorfbühne spitze-dafür in der Halle manchmal weniger Leute und /Stimmung.
-Viel Liebe zu den Details spürbar!
-Das Campen sehr lässig. Ich persönlich finde das Musikmachen nicht streng reglementiert sein sollte. Davon lebt so ein Festival. Wer nicht schlafen kann, soll halt ins Hotel gehen.
Das Meckern ist übrigens wohl eine nicht aussterbende Mentalität(ich meine nicht konstruktive Kritik). Nicht überbewerten. Wer das will findet immer ein Haar in der Suppe.

Also Vielen Dank und weitermachen!
Claudius. Köln
Olaf
22.05.2018 - 20:11 Uhr
Meine Tochter fand den Helmut Meier klasse!!! :)