Gästebuch

Liebe Fans, Freunde und Kritiker des mœrs festival,

mein Team und ich arbeiten aktuell mit großer Leidenschaft daran, das mœrs festival 2018 vorzubereiten und der 'Idee von Moers' zu Pfingsten einmal mehr ihre besondere Gestalt zu geben. Dabei werden wir - wie schon 2017 - neue Wege gehen, manches hinterfragen, auf Bewährtes zurückgreifen, hoffentlich Unerwartetes und Überaschendes erleben - und dabei sicherlich auch manchmal Fehler machen. 

Sie helfen uns/ihr helft uns sehr, wenn dieses Gästebuch als Ort für stil- und respektvollen Austausch genutzt wird. Wir freuen uns über konstruktive Kritik, Anregungen, Ideen und Anekdoten rund ums Festival ...

Ich wünsche uns allen dabei viel Freude, etwas Weisheit und ein paar geniale Momente

Tim Isfort

PS. Während des Festivals steht Ihnen/euch natürlich wieder der Briefkasten neben der Bühne für Lob & Tadel zur Verfügung

Gästebuch Formular

Michel
06.06.2017, 21.58 Uhr

Lieber Tim Isfort und Team,

erstmal herzlichen Dank für ein sehr gelungenes und engagiertes Festival 2017….hier eine subjektive Kritik.

Die „Veränderungen“ (mehr Spielstätten, kürzere Umbaupausen, Bühne in der Mitte, Night Sessions, etc.) finde ich sehr gut.

Die Sitzplatzdiskussion nervt ohne Ende. Für mich persönlich ist nicht das Freihalten der Sitze das Problem, sondern die Besucher, die zu spät (oder gar nicht) in die Halle kommen….Freihalten ja, aber nur bis zum ersten Ton eines Konzerts.

Sehr gerne auch neues + ARTverwandtes. Aber Swans? Lautstärke können Acts wie z.B. Steamboat Switzerland, Psykisk Tortur, Keiji Haino etc. auch, aber deutlich gehaltvoller. Auch die seit Jahren eingeladenen Singer/Songwriter (zugegeben: Damian Wood war bei den Sessions überragend und hat eine tolle Stimme) halte ich für verzichtbar. Warum nicht mal bei Kollegen wie avantgardefestival.de in Schiphorst, „Rock in Opposition“ in Le Garric oder Charlie Heidenreichs „Freakshow in Concert“ Reihe in Würzburg reinschauen. Da gibt’s auch echte Highlights/Innovationen für mutmaßlich kleines Geld.

Highlights im insgesamt tollen Programm waren für mich (wie immer) die Sessions, die Discussions, TRIBE, Keune/Lash/Noble, Millers Tale, PHILM….., nicht zu vergessen die Sauberkeit der Toiletten, angemessene Preise für für das Festivalticket/Tagestickets, den Wein etc……

Viel Erfolg für Euch auch im nächsten Jahr. Wir kommen auf jeden Fall wieder.
Claudius Roller
06.06.2017, 21.48 Uhr

Liebe Moers-Festivalmacher,insbesondere lieber Tim Isfort!

Zuallererst ein Riesen Lob: Unter anscheinend erschwerten Bedingungen habt Ihr wieder eine Neuauflage des Moers-Festivals hingelegt, die uns Spaß gemacht hat! Ohne jetzt ein Ranking von Bands zu machen (findet sowieso jeder anders), das Markenzeichen Moers stimmt noch: Vielfalt, Experimentierfreude,Alte Recken neben Neulingen, Randständiges und Gewagtes neben Eingängigem, Großbesetzung neben Klein-und Kleinstbesetzungen und natürlich die unverzichtbaren Moers-Sessons mit Festival-Musikern uvm. Auch wenn mir persönlich nicht Alles gefällt soll diese Vielfalt bleiben. Weil dann in unserer Gruppe immer jemand anders was gefällt bzw. nicht gefällt. Und viel gute Musik-das ist die absolute Hauptsache!

Die zweite Hauptsache für mich ist und war immer, der offene Rahmen, das Zusammen da-sein im Geläande, Campen, Musikmachen auch. Dafür ist Atmosphäre und gute Stimmung nötig und die ging von den Machern spürbar und von Herzen aus.

Gefallen hat mir die Idee der Dorfplatzbühne mit z.T klasse Nachwuchsbands, die gerne auf dem Weg zur Hauptbühne auufgehalten haben und einen intimeren Kontak zur Musik hergestellt haben.der l

Den ganzen -für meinen Geschmack manchmal zu kleinlichen Anmerkungen mancher Kommentare- will ich mich gar nicht anschließen. Wir haben im Großen und Ganzen keine Probleme gehabt.

Doch: Parkplätze nicht zu weit weg vom Camping-Gelände wäre wirklich hilfreich.....

Ob alles in Besucherzahlen ein Erfolg war bin ich nicht sicher, es schienen weniger Besucher da zu sein, dafür aber, nachdem in den letzten 3 Jahren das Publikum älter geworden ist (Wie ich ja auch ;-)) wieder mehr junge Leute. Das find ich besonders wichtig für das Weiterleben des großartigen Moersfestivals.

Also danke nochmal und wir kommen wieder!

Claudius Roller, Köln

Kleinigkeiten:

Das Programm vielleicht noch übersichtlicher, nicht zuletzt wegen der Gleichzeitigkeiten von Veranstaltungen. Eine gute Synopse könnte da helfen.....
sonsys
06.06.207, 18.51 Uhr

Lieber Tim Isfort, liebes Organisations-Team,

erst einmal herzlichen Dank für euer großes Engagement, dieses Festival nicht untergehen zu lassen! Seit 30 Jahren ist mir das Moers Festival Pflichttermin, Messe und Hochamt gleichermaßen.

Es hat dieses Jahr tolle neue Impulse (Bühne im Festivaldorf, Discussions)-, sowie einige herausragende Konzerte (De Beren Gieren, Anthony Braxton, Philm, Ingrid Laubrock Orchestral Pieces) gegeben. Großartig finde ich auch, dass ihr den ambitionierten (gesellschafts-) politischen Geist in die neue Zeit hinüber gerettet habt. Das pragmatische, bescheidene und aufrichtige Auftreten von Tim Isfort (Vorwort im Programm, Moderation) war mir sehr sympathisch.

Die Schwächen in der Programmgestaltung mögen vielleicht auf die kurze Vorbereitungszeit zurück gehen, einiges daran ist mir allerdings unverständlich. Warum müssen gleich am 1. Tag 7 Acts die Bühne in der Festivalhalle bevölkern, der Programmablauf auf die Sekunde genau getaktet werden, so dass den Musikern nicht mal Gelegenheit bleibt, etwas Atmosphäre entstehen zu lassen, oder sich ihren wohlverdienten Applaus abzuholen (geschweige denn, eine Zugabe zu geben). Hier wäre Klasse statt Masse wünschenswert gewesen. Für die Magie, die bei vielen Konzerten in den vorausgegangenen Jahren auf der Bühne entstanden ist (und die dieses Festival so einzigartig gemacht hat), gab es keinen Raum. Dies ist umso bedauerlicher, da die Atmosphäre mit Wegfallen des Zirkuszelts - der neuen Festivalhalle samt Umfeld - bekanntlich extrem gelitten hat.

Zum Campingplatz:

Duschen und Toiletten waren zwar in hervorragendem Zustand, eine weitere Schüssel für die Männer hätte die zeitweise prekäre Situation vor den Containern jedoch extrem entschärft...

Und die Feuerwehr hat wohl ein Autoritätsproblem...:

Dass es den wenigen Dauercampern untersagt wird, auf dem Campingplatz zu grillen (dass kein Lagerfeuer geduldet wird, ist ja nachzuvollziehen), während auf der Nachbarwiese hinterm Zaun etliche Familien den Wochenendgrill anzünden, ist schlichtweg lächerlich.

Aber all das kann in Zukunft ja vielleicht wachsen und besser werden...

Alles Gute und ein glückliches Händchen für 2018!

Mit freundlichen Grüßen,
sonsys
gerhardS
06.06.2017, 13.38 Uhr

.....meckermecker früherfrüher... - war doch wieder ein geiles festival - viel musikalische Inspiration und ´svansKrach oder 300 leuten hat dies gefallen bis zum schluss´

Ich bin immer noch begeistert! bis zum näJahr! auf jeden fall!

Mit freundlichen Grüßen,
gerhardS
Hajo
6. Juni 2017, 13.34 Uhr

Laßt das "Baby" endlich sterben, dieses "künstlich-am leben-halten-wollen" ist einfach nur albern!

Mit freundlichen Grüßen,
Hajo
Gerhard Michel
Lieber Tim Isfort und Team,
erstmal herzlichen Dank für ein sehr gelungenes und engagiertes Festival 2017….hier eine subjektive Kritik.
Die „Veränderungen“ (mehr Spielstätten, kürzere Umbaupausen, Bühne in der Mitte, Night Sessions, etc.) finde ich sehr gut.
Die Sitzplatzdiskussion nervt ohne Ende. Für mich persönlich ist nicht das Freihalten der Sitze das Problem, sondern die Besucher, die zu spät (oder gar nicht) in die Halle kommen….Freihalten ja, aber nur bis zum ersten Ton eines Konzerts.
Sehr gerne auch neues + ARTverwandtes. Aber Swans? Lautstärke können Acts wie z.B. Steamboat Switzerland, Psykisk Tortur, Keiji Haino etc. auch, aber deutlich gehaltvoller. Auch die seit Jahren eingeladenen Singer/Songwriter (zugegeben: Damian Wood war bei den Sessions überragend und hat eine tolle Stimme) halte ich für verzichtbar. Warum nicht mal bei Kollegen wie avantgardefestival.de in Schiphorst, „Rock in Opposition“ in Le Garric oder Charlie Heidenreichs „Freakshow in Concert“ Reihe in Würzburg reinschauen. Da gibt’s auch echte Highlights/Innovationen für mutmaßlich kleines Geld.
Highlights im insgesamt tollen Programm waren für mich (wie immer) die Sessions, die Discussions, TRIBE, Keune/Lash/Noble, Millers Tale, PHILM….., nicht zu vergessen die Sauberkeit der Toiletten, angemessene Preise für für das Festivalticket/Tagestickets, den Wein etc……
Viel Erfolg für Euch auch im nächsten Jahr. Wir kommen auf jeden Fall wieder.
Horst Borrieß
06.06.2017, 10.50 Uhr

moin Ihr lieben Festivalmacher und Festivalmacherinnen

ich war am 05.06 zum Nachmittag zum ersten Mal zu Ihrem Festival gekommen -in Begleitung einer "erfahrenen" Festivalteilnehmerin. Ich bin entsetzt über Ihre Eintrittskartenpreisgestaltung am 05.06 am Nachmittag zum Ende des Festivals..Mein erster+letzter Besuch.Schön die Band im F-Dorf Silktiger ein klasse Aufheller für eine einstündige Anreise

Gruß Horst Borrieß
Reiner
06.06.2017, 10.26 Uhr

Bitte nicht "back to the roots", ich erwarte neue, interessante Musik. Die Halle ist ausgezeichnet, hervorragend! Was wäre Moers ohne Jazz-Festival, ein unbekanntes Provinzkaff am Rande des Ruhrgebiets. Das muss u. sollte sich diese Stadt unbedingt leisten und weiter großzügig fördern, was hier über Jahre aufgebaut wurde. Mit Blick auf den Altersdurchschnitt (55-60+) wären Platzkarten zeitgemäß. Schnappt mir doch so ein aggressiver, unfreundlicher Alt-Freak den Platz weg, als ich mit meinem Getränk zurückkomme ;-). Das Programm 2017.. durchwachsen, weniger bringt mehr, TheBadPlus, ja, unbestritten die langweiligste Band der Welt!
Bernd Körtge
05.06.2017, 22.32 Uhr

Danke an die Freiwilligen!!!

Das Team und Tim.

Ich war dieses Jahr sehr zufrieden mit dem Programm (überall) .
ich bin sicher, nächstes Jahr seid ihr noch mehr (Team) und noch besser.

Gruß Bernd.

PS: Was findet in der Festivalhalle so über das Jahr statt?
Familie Florian
05.06.2017, 22.52 Uhr

Erstmal großes Lob an Tim Isfort und sein Team. Endlich fühlen wir uns wieder wohl. Die ersten Jahre in der Festivalhalle waren sehr gewöhnungsbedürftig und von der Atmosphäre sehr dürftig. Mit der Live-Musik auf dem Dorfplatz ist endlich wieder Leben außerhalb der Halle eingekehrt. Auch die Idee, die Stadt mit Musik zu füllen hat und sehr gefallen. Über das fahrende Piano haben wir uns immer besonders gefreut. Unsere persönlichen Konzerthighlights waren John-Dennis Renken, Rubatong, The Bad Plus und Radio Kinshasa.

Das hat uns gefallen bzw. nicht gefallen.

Positiv

-saubere gut gepflegte Toiletten
-Duschwagen mit einzelnen Kabinen
- schöner Camping Bereich
- friedliche Atmosphäre
- freier Eintritt zum Bettenkamper Meer
- schnelle Umbauzeiten
-zweite Bühne in der Saalmitte

Negativ:

- Trinkwasser nur in den Duschen erhältlich, wo die Befüllung eines Kanisters als sehr schwierig erwies
-keine Beleuchtung auf dem Campingplatz
-nur eine Herren Toilette die fast durchgehend besetzt war
-kein Ruhebereich vor der Halle
-kein Einlass bei den Seiteneingängen
-keine Big Band

„Viel Spaß“ hatten wir mit der Security, die uns mehrmals täglich besuchen kam um zum Beispiel ein Hängematten Verbot auszusprechen ,da man ja aus der Hängematte fallen könnte, uns das Grillen zu untersagen und um uns beim Sitzen in der Sonne zwei Meter hinter dem Flatterband wieder in die bewachte Zone zu schicken. Wir fordern: Sicherheit ja, Entmündigung und Dauerüberwachung Nein! Überwiegend wurden wir auch von den Rettungssanitätern aus der „Verbotenen-Zone“ geschickt. Die Zone hinter dem Flatterband war für uns Camper aber sehr verlockend, da es eine große freie Fläche war um Fußball oder Frisbee zu spielen.

Vorschläge für 2018:

-Brötchen- und Kaffeeverkauf auf der Campingwiese
- Deluxe statt Basic Security ;)
- Electro Deluxe (+ Big Band)
- wieder Einführung des Pausengongs