Improviser in Residence 2012: Ingrid Laubrock

In den letzten Jahren hat sich Ingrid Laubrock mehr und mehr ins Rampenlicht der aktuellen Musikszene gespielt – mit einem Jazz, der auf kühne Weise modern ist und doch fest in der Tradition steht. Im Münsterland in einer musikalischen Familie aufgewachsen, machte sich Ingrid Laubrock gleich nach dem Schulabschluss auf und davon – erst nach Berlin, dann nach London, und vor kurzem nach New York.
In 2004 gewann sie den BBC Jazz Award for Innovation, in 2006 bekam sie einen Foerderungspreis der Arts Foundation und in 2009  wurde sie mir dem deutschen SWR Jazzpreis ausgezeichnet. Ingrid komponierte fuer das 2011 New Jazz Meeting, ein Kompositionsauftrag des SWR, mit einem fuer dieses Projekt zusammengestelltte Oktett.
Zu Ingrid Laubrock’s aktuelle Gruppen zaehlen Anti-House, Sleepthief, Paradoxical Frog (eine Kollaboration mit Tyshawn Sorey und Kris Davis) und das New-Jazz Meeting Oktett. Sie ist  ausserdem Saxofonistin in Tom Rainey’s Trio, Kris Davis’ neuesten Quintett, Mary Halvorson’s Septett, den Londoner Gruppen Haste und Cataumbo und Luc Ex’ Sol 6 und Sol12.

Ingrid Laubrock (IiR 2012) im Gespräch über ihr Jahr