THE KILLING POPES

249 Jahre nachdem Ludwig van Beethoven das Licht der Welt erblickt, speien die Killing Popes ihre Ego Pills in die halluzigen inszenierte moers festival - Halle. Und wir Zeitgenossen sind Audiozeugen und Testraumfahrer einer psychedelischen Zeitreise, digital zerhäckselt, rhythmisch from outer space, laut, phasengedreht, electrogechillt, kopfpunkdurchdacht und haarfein ausimprovisiert, mit verfrickelten eleganten elliptischen Manövern vorbei an sediert dreinschauenden viterbischen Gegenpäpsten, die in Aphex-Twin-Manier alle aussehen, wie John Zorn, Edgar Froese, Mike Patton, Robert Fripp und Yung Hurn zugleich, Speed Junkies passierend, die entschleunigt 3-Dideen-Pingpong spielen, bit-genau subtil verschachteln und verschmurgeln, so, dass es einen es einen es einen um die eine eine oder andere Sechzehntel zu killen scheint. „Kommt doch mit!“ rufen die Zukunftsmusiker aus dem infrastellaren Frequenzbereich uns zu - und Beethoven sitzt schon mit seinem goldenen Hörrohr auf dem Schweif des Pfingsten am Niederrhein einschlagenden Kometen „Killing Popes 2061" - und strahlt pillenverstrahlt, weil er endlich mal wieder etwas zu hören bekommt… Ja, Helau - kommt doch mit!

Besetzung

Oliver Steidle - dr, compositions (DE)
Frank Möbus – guit (DE)
Dan Nicholls - key (UK)
Philipp Gropper - ts (DE)
Phil Donkin - ba (UK)

Links:

 http://oliversteidle.com/killing-popes/