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Morton Feldman - Rothko Chapel (1971) für Sopran, Alt, gemischten Chor und Instrumente

Rheinstimmen Ensemble: Merle Bader, Madeline Cain, Rebecca Chammas, Julia Hagenmüller, Maria Portela Larisch, Theresa Szorek (soprano) / Milena Haunhorst, Linda Kruse, Irina Makarova, Eva Marti, Filippa Möres-Busch, Hanna Schäfer (alto) / Ilja Aksionov, Felix Leander Läpple, Clemens Liese, Benjamin Mahns-Mardy (tenor) / Maximilian Bischofberger, Ansgar Eimann, Jean-Baptiste Mouret, Frederik Schauhoff (bass) / Chroma Kollektiv: Margot Le Moine (vla), Ling Zhang (perc), Jiyoon Hyun (pf), Leh-Qiao Liao (cond)

Ev. Stadtkirche Moers

Morton Feldmans Rothko Chapel ist ein stilles, kontemplatives Werk für gemischten Chor, Viola, Celesta und Schlagzeug. Es entstand in enger Verbindung zur Rothko Chapel – einem interreligiösen Andachtsraum, geprägt von den großformatigen, dunklen Farbfeldern von Mark Rothko.

Wie der Raum selbst wirkt auch die Musik reduziert und nach innen gerichtet: schwebende Klangflächen, fragile Gesten und lange Stillephasen erzeugen eine meditative Atmosphäre. Feldman überträgt die visuelle Erfahrung der Kapelle in Klang – Zeit scheint gedehnt, Form tritt zurück zugunsten intensiver Wahrnehmung.


Das Rheinstimmen Ensemble entwickelt interdisziplinäre Konzertformate, in denen Alte und Neue Musik in lebendigen Dialog treten. Die international tätigen Sänger*innen verfügen über Erfahrung in Ensembles wie Schola Heidelberg, Chorwerk Ruhr oder Les Arts Florissants und musizieren in variabler solistischer Besetzung. Engagements führten das Ensemble u. a. an die Oper Köln und die Bayerische Staatsoper. Das Ensemble wurde mehrfach ausgezeichnet und gefördert, zuletzt durch die Ensembleförderung NRW (Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW).

Das Chroma Kollektiv besteht aus 12 Musiker*innen aus 11 Ländern und hat sich gegründet aus den Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2024/2025.
Einzelne Mitglieder übernehmen bei verschiedenen Projekten die Federführung, um ihre eigene narrative Identität zum Ausdruck zu bringen. Chroma legt besonderen Wert darauf, eine Verbindung zum Publikum herzustellen, um gemeinsam die Bedeutung zeitgenössischer Musik in der Gesellschaft zu ergründen und diese durch postmigrantische Perspektiven zu bereichern.


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